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Fallstudie

Intelligentes Regenwassermanagement: Wohnquartier Akko

Ein feldvalidierter Einsatz über 14 Wohngebäude in Akko, Nordisrael. SmartFlow ersetzte die ursprünglich geplanten unterirdischen Speichertanks und Pumpeninfrastruktur durch ein dachbasiertes, intelligentes Regenwassermanagementsystem — mit Echtzeitdaten, gesteuertem Abfluss und datengetriebenem Betrieb im großen Maßstab.

Das Projekt

Das Wohnquartier Akko umfasst 14 mehrgeschossige Wohngebäude in der Küstenstadt Akko (Acre) in Nordisrael. Die Gebäude haben flache Betondächer, die an das kommunale Entwässerungsnetz angeschlossen sind. Der ursprüngliche Infrastrukturplan sah unterirdische Speichertanks und Pumpensysteme zur Bewältigung des Regenwasserabflusses vor — ein kostspieliger und platzintensiver Ansatz, den SmartFlow ersetzen sollte.

Die Herausforderung

Die Kommune und der Entwickler benötigten eine Regenwasserlösung, die den Spitzenabfluss über 14 Gebäude gleichzeitig bewältigt, ohne den bautechnischen Aufwand unterirdischer Tanks und Pumpeninfrastruktur. Neben dem Hochwasserschutz bestand Bedarf an Echtzeit-Einblick in die Systemleistung und an einer Plattform für einen laufenden, datengetriebenen Betrieb — nicht nur an einer passiven Rückhaltelösung.

Die Lösung

SmartFlow installierte auf allen 14 Gebäuden Dach-Einheiten für das Regenwassermanagement, jeweils bestehend aus Wasserstandsensoren, einem motorgesteuerten Abgabeventil und einem Steuermodul, das mit der SmartFlow-Cloud-Plattform verbunden ist. Das System steuert den Regenwasserabfluss intelligent — es überwacht die Ansammlung in Echtzeit und regelt die Abgabe nach adaptiven Zeitplänen auf Basis von Wettervorhersagen und nachgelagerter Kapazität. Jede Dach-Einheit fungiert zudem als lokale Wetterstation und liefert kontinuierliche Umweltdaten. Das Ergebnis ist ein intelligentes Umweltmanagementsystem für Dächer: besonders geeignet für Blau-Grün-Dach-Konfigurationen und in der Lage, einen effizienten, datengetriebenen Betrieb des Daches und des gesamten Regenwassernetzes zu unterstützen.

Umsetzung

Jede Einheit wurde an einem einzigen Tag ohne bauliche Veränderung des Daches installiert. Sensoren wurden an wichtigen Entwässerungspunkten positioniert und das motorgesteuerte Ventil in vorhandene Fallrohre integriert. Alle Steuermodule sind über Mobilfunk mit der SmartFlow-Plattform verbunden und ermöglichen die zentrale Fernüberwachung, Konfiguration und Firmware-Updates für das gesamte Quartier von einem einzigen Dashboard aus.

Ergebnisse

  • Unterirdische Speichertanks und Pumpensysteme über alle 14 Gebäude vollständig eingespart
  • Spitzenabfluss bei überwachten Sturmereignissen deutlich reduziert
  • Gesteuerter Abgabezeitpunkt über die Gebäude koordiniert, um gleichzeitige Entwässerungslast zu verringern
  • Jede Dach-Einheit liefert meteorologische und hydrologische Daten in Echtzeit
  • Kontinuierliche Datenerfassung unterstützt einen laufenden, evidenzbasierten Systembetrieb
  • Null strukturelle Probleme oder Wartungsvorfälle im Überwachungszeitraum

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